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Aktuelles/ besondere Aktivitäten

Für das Frühjahr ist ein Speicherinformationstag geplant. Nähere Infos folgen.

 

 

Ab 01. März 2016 gibt es wieder eine Förderung  für Solarstromspeicher seitens der KfW (Programm 275)

Es handelt sich hierbei um einen  zinsgünstigen Kredit mit einem Tilgungszuschuss von zur Zeit 16%  (Ab Oktober  2017 13 %).Weitere Informationen unter www.Kfw.de

 

Augenblickliche Situation des Solarstrommarktes in Deutschland:

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Der deutsche Solarstrommarkt ist seit 2012 rückläufig. Allein 2013 ist er um 60% gesunken, und in diesem Frühjahr (2014) nochmals um rund 45 %. Damit ist selbst das von der Bundesregierung (und eigentlich für das Erreichen der Klimawende zu niedrige) Jahresziel von 2,5 bis 3,5 GW nicht zu erreichen.

 

Dies ist von der vorherigen und jetzigen Bundesregierung so gewollt: Die Anfangszeit des EEG war von Plan- und Berechenbarkeit geprägt. Nur unter diesen Bedingungen konnte eine leistungsfähige Solarwirtschaft entstehen. Doch dann setzte der Gesetzgeber in immer kürzeren Zeitabschnitten auf eine Kombination von drastischen Kürzungen und dem „atmenden Deckel“. Damit wurde in kurzer Zeit ein ganzer Wirtschaftszweig in den Ruin getrieben.

 

In einer Pressemitteilung vom 08.07.2013 rühmte sich Umweltminister Peter Altmaier (CDU), er habe die Vergütungssätze für PV in den letzten Jahren drastisch um zwei Drittel abgesenkt. Dass es die Absicht der Bundesregierung war, das Wachstum der Erneuerbaren Energien zu verlangsamen, wurde lange Zeit notdürftig verschwiegen. Man sprach offiziell davon, dass man das Wachstum „verstetigen“ und „planbarer“ machen müssen. Das hat sich spätestens mit dem Neuentwurf, dem „EEG 2014“, geändert.

Während bei den ersten Verschlechterungen der Einspeisevergütung noch ein MINDEST-Wachstum gefordert wurde, schnelleres Wachstum formal-gesetzlich also durchaus nicht ausgeschlossen war, legt die derzeitige EEG-Novelle bei den Zwischenzielen jetzt Obergrenzen fest, die nicht mehr überschritten werden dürfen und die so niedrig sind, dass sie eine drastische Verringerung des Ausbautempos gegenüber dem in den Vorjahren erreichten Wachstum bedeuten.

Unter dem Vorwand, Kosten zu reduzieren, hat die Bundesregierung das 2010 erreichte jährliche Ausbautempo der Solarenergie auf weniger als die Hälfte vermindert. Mehr als die Hälfte der geschaffenen Arbeitsplätze wird somit nicht mehr benötigt. Die Investitionen dafür wurden entwertet. Den Verlust tragen diejenigen, die im Vertrauen auf die ursprünglichen Vergütungsregeln des EEG die Initiative für Firmenerweiterungen und Neugründungen ergriffen haben. (Info Solarförderverein-Aachen)

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Es scheint, als wären die meisten Politiker der Meinung, dass mit der Energiewende nur der Ausstieg aus der atomaren Stromerzeugung gemeint ist. Das Erreichen der selbst gesetzten Klimaziele ist im Augenblick allenfalls von sekundärer Wichtigkeit.  Neue Kohlekraftwerke etc. führen in der letzten Zeit sogar zu einem erhöhten Ausstoß von CO2. Alle augenblicklichen Maßnahmen der Bundesregierung orientieren sich ausschließlich um die Höhe des Strompreises. Entlastungen der Industrie werden höher bewertet als die Förderung der umweltfreundlichen Stromerzeugungsmöglichkeiten. Das schon jetzt die Folgen des Klimawandels auch bei uns zu spüren und werden  immer größere Ausmaße annehmen: Hochwasserkatastrophen, Trockenheiten, Sturmschäden, Klimaflüchtlinge scheint  bei der Bundesregierung, außer zu Zeiten von Klimaschadensberichten und erfolglosen Klimakonferenzen außen vor zu bleiben. Vor der Tatsache, dass die Stromkosten im Vergleich zu den Kosten den der Klimawandel mit sich bringt und noch bringen wird,  wenn nicht endlich konsequent gehandelt wird, tatsächlich Peanuts sind, wird die Augen verschlossen, zu Lasten der Zukunftfähigkeit unseres Landes und der unserer Kinder.

Im Übrigen: Eine Investition in eine Solarstromanlage, mit vorrangigen Eigenverbrauch ist für die Hausbesitzer immer noch eine auch wirtschaftlich lohnende Möglichkeit, Umweltschutz zu betreiben und die Energiewende voran zu bringen. Handeln sie jetzt!

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