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Einspeisevergütung 2013

Die Bundesnetzagentur hat am 30. Oktober 2012 die relevanten Zubauraten veröffentlicht. Aus diesen Zahlen errechnet sich die momentane Anpassung der Einspeisevergütung. Der aktuelle Degressionssatz (Mai 2013 bis einschließlich Juli 2013)  beläuft sich auf monatlich 1,8%.

Die neuen Fördersätze ab 1. Mai 2013 – 31. Julil 2013 im Detail:

Dachanlagen Freiflächenanlagen
bis 10 KWp bis 40 kWp bis 1 MWp bis 10 Mwp
Inbetriebnahme Mai 2013 15,63 Cent 14,83 Cent 13,23 Cent 10,82 Cent 10,82 Cent
Inbetriebnahme Juni 2013 15,35 Cent 14,56 Cent 12,99 Cent 10,63 Cent 10,63 Cent
Inbetriebnahme  Juli 2013 15,07 Cent 14,39 Cent 12,75 Cent 10,44 Cent 10,44 Cent

Die nächste Anpassung erfolgt zum 01. August. 2013 und basiert dann auf dem Zubau von Jan. 2013 – Juni 2013,  hochgerechnet auf 12 Monate.

Eine Vergütung für den Eigenverbrauchsanteil ist seit dem 1. April 1012 entfallen. Stattdessen gilt folgende Regelung:

  • Bei kleineren Dachanlagen (bis 10 kWp), sowie in der höchsten Leitungsklasse (von 1 MWp – 10 MWp) werden 100 % des selbst produzierten Stroms über das EEG vergütet, bei mittelgroßen Anlagen (10 kWp – 40kWp) und der nächsten Leistungsklasse (40 kWp – 1.000 kWp) werden nur 90 % vergütet. Bis 2014 werden bei den Anlagen 10 – 40 kWp jedoch übergangsweise 100 % vergütet.

Die restlichen 10 % der erzeugten Solarstrommenge können entweder selbst verbraucht oder direkt vermarktet werden.

Für einen durchschnittlichen Haushalt ist ein Eigenverbrauchsanteil von 25 % und mehr realistisch und lohnt bereits jetzt. Der Anlagenbetreiber spart die Höhe von ca. 24ct/kWh, das ist mehr als er bei der derzeitige EEG-Vergütung von  durch den Verkauf bekommt.

 

 

Aktuelles/ besondere Aktivitäten

KfW Förderung für Solarstromspeicher ab Mai 2013: Programm 275

Gefördert werden:

Solarstromspeicher, die in Verbindung mit einer neu zu bauenden Photovoltaik­anlage angeschafft werden, sowie die Nachrüstung bestehender PV-Anlagen mit einem Solarstromspeicher, sofern die PV-Anlage ab dem 01.01.2013 in Betrieb genommen wurde.

In beiden Fällen darf die PV-Anlage jedoch nur eine Nennleistung von maximal 30 kWp haben und muss den erzeugten Strom ganz oder teilweise ins Netz einspeisen (keine Förderung für Inselanlagen). Die KfW Förderung schließt je Photovoltaikanlage nur einen Batteriespeicher ein.

Der Antrag für die Förderung muss vor Beginn des Bauvorhabens bei einer Bank oder Sparkasse eigener Wahl gestellt werden. Sagt die Bank die Förderung zu, so muss Photovoltaikanlage und / oder Solarstromspeicher binnen einem Zeitraum von 18 Monaten fachgerecht installiert werden.

Es ist ein Tilgungszuschuss bis zu 660€ pro Kilowattpeak PV-Leistung möglich, wenn eine bestehende Photovoltaikanlage (Inbetriebnahme nach 31.12.2012) mit einem Batteriespeicher nachgerüstet wird. Wird eine Photovoltaikanlage neu angeschafft und gleichzeitig auch ein Solarstromspeicher installiert, sind bis zu 600€ pro Kilowattpeak PV-Leistung möglich. Wird der Batteriespeicher überwiegend aus Eigenkapital finanziert, ist die KfW-Förderung inklusive Tilgungszuschuss ebenfalls möglich. In diesem Fall muss mindestens ein Kreditantrag in der Höhe des errechneten Zuschusses gestellt werden.

Der Bundesverband Solarwirtschaft hat hierzu ein Informationsblatt herausgegeben, in dem der Berechnungsschlüssel leicht verständlich erklärt wird. (http://www.solarwirtschaft.de)

 

Unser Aktionstag zur bundesweiten Aktion “Woche der Sonne”

Wir haben  uns mit einem Informationstag zum Thema Solarstromanlagen und Speichermedien an der Aktion „Woche der Sonne“ beteiligt. Erstmalig hat unsere Veranstaltung nicht am Solarhaus von Andreas Bäder stattgefunden, sondern an unserem Firmensitz im Gewerbegebiet Mitte, Otto-Lilienthal-Str. 42a,46539 Dinslaken.

Bei echtem Solarwetter  wurden  natürlich Informationen zum Thema Solarstrom angeboten.

Herr Michael Niederheide (Speichersysteme der Fa. VND) und Andreas Bäder hielten Vorträge und führten Einzelgespräche rund um das Thema Solarstrom und die Möglichkeit des Einsatzes von Speichermedien.

 

Ganz besonders haben  wir uns über die Teilnahme von Mabilda (Mädchenbildungswerk: www.mabilda-duisburg.de) aus Duisburg gefreut, die mit den Kindern kreative Werke aus Recyclingmaterialen schufen und solare Schaltkreise bauten.

Neben Wurst vom Gasgrill gab es auch Solarwürstchen, die in einem Solarkocher erhitzt wurden. Die Einnahmen aus dem Verzehr wird Mabilda zu Gute kommen.

Begeistert waren die die zahlreichen Besucher von den Coversongs der Band BBC, die sich so ins Zeug legte, als hänge die Energiewende von ihrem Spiel ab.

Nochmals ein herzliches Dankeschön an Mabilda und den Mitgliedern von BBC.

einige Fotos:

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Anlässlich der Woche der Sonne hier eine: Stellungnahme von Andreas Bäder:

Zu Beginn des Jahres 2013 gab es kaum eine Nachrichtensendung oder Zeitungsausgabe in der nicht Klagen über zu hohe Strompreise zu hören oder zu lesen waren. Als Sündenbock musste die EEG-Umlage herhalten, teilweise begleitet mit Neidkampagnen wie „die reichen Zahnärzte“, die sich angeblich auf Kosten der Hartz IV-Empfänger teure Solaranlagen leisten.

Doch oft stimmen die Berechungen nicht. Faktoren wie die Umlagebefreiung für Großverbraucher, sinkende Börsenstrompreise durch die alternative Stromerzeugung, die nicht von den Energiekonzernen weiter gegeben werden bleiben außen vor.

Vielen ist auch nicht klar, dass die Solarstromerzeugung  im Gegensatz zu Verstromung von Kohle, Öl und endlichen Energiequellen nach Ablauf der EGG-Zeiten keine nennenswerten Folgekosten nach sich zieht.

Aber das eigentlich Verwerfliche bei der augenblicklichen Diskussion der verantwortlichen Politiker ist, dass man scheinbar das so richtige und wichtige Wort Energiewende nur noch in Zusammenhang mit dem beschlossenen und notwendigen Atomausstieg zu verstehen scheint. Der eigentliche Grund, die Abmilderung der schon begonnen Klimaerwärmung, scheint in der politischen und damit oft auch öffentlichen Diskussionen außen vor zu bleiben. Des Wirtschafts- und Umweltminister erklärtes Ziel ist so genannte Strompreisbremse und eine gesteuerte Minderung des Zubaus von PV- und Windkraftanlagen. Dies ist in Hinblick auf die Klimaziele kurzsichtig und zielt scheinbar immer nur auf die nächste Wahl ausgerichtet zu sein.

Auch in vielen Medien, besonders in den Druckmedien, wird viel über Strompreiserhöhungen berichtet, (im Übrigen ist der Preis von Benzin und Diesel in den jeweiligen Bemessungsräumen deutlich höher gestiegen als der von Strom), auch über die Klimaerwärmung, wenn z.B. neue Messergebnisse vorliegen. Seltsam scheint mir nur, warum über beides nicht öfter im Zusammenhang berichtet wird. Dieses hätte z.B. die oben genannte Neiddiskussion wahrscheinlich erst gar nicht aufkommen lasse.

Seit 15 Jahren vertreibe und installiere ich mittlerweile Solarstromanlagen. Viele Politiker, unter anderem auch der heutigen Regierungsparteien haben vor 15 Jahren eine von Menschen verursachte drastische Klimaerwärmung noch verneint und mussten dann doch irgendwann erkennen, dass eine Vermeidung dieser Klimaerwärmung längst zu spät ist und es nur noch um eine Milderung derer gehen kann.

Alle Klimakonferenzen sind de facto ergebnislos geblieben. Die Tatsache, dass von Jahr zu Jahr schlimmere Wetterextreme größere Schäden anrichten, und die Erkenntnis, dass die Klimaverschlechterungen über Jahrhunderte hinweg nicht mehr rückgängig gemacht werden können, interessiert die Politik anscheinend nicht mehr sonderlich. Das dies keine sektirische Meinung ist belegen u. a. die Statistiken der Münchner Rück. Aber auch deren Stellungnahmen und Aufrufe zu notwendigen Maßnahmen bleiben unerhört.

50 – 100 € im Jahr pro Haushalt auf die Stromkosten umgelegt, werden ein lächerlicher Betrag sein, zu dem den unsere Kinder als Folge der Klimaerwärmung zahlen werden müssen, wenn wir jetzt schon wieder deckeln oder zurück rudern.

 

 

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